Baltic Sea Philharmonic

Das Baltic Sea Philharmonic führt das klassische Konzerterlebnis in neue Dimensionen: Jede Aufführung ist eine musikalische Entdeckungsreise. Die Musiker spielen das gesamte Programm auswendig und erschaffen so eine einzigartige und innovative Konzerterfahrung. Jedes Konzert ist ein aufsehenerregendes Spektakel, das Sound- und Lichtdesign, Projektionskunst und Choreographie miteinander verschmelzen lässt. Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters und Gründungsdirigenten Kristjan Järvi geht von diesen Konzerten eine ansteckende Leidenschaft und Energie aus. Als eine Gemeinschaft von Musiker aus zehn nordischen Ländern, ist das Baltic Sea Philharmonic zu einer Bewegung geworden, die über Grenzen hinweg Menschen vereint. Indem das Ensemble die ganze innovative und progressive Kraft des Nordens verkörpert, führt es dabei das traditionelle Verständnis des Orchesters weiter als je zuvor. „Das Baltic Sea Philharmonic ist ein lebendiges, atmendes Wesen mit grenzenloser Energie, Neugier und Enthusiasmus für das Neue – ein beispielloses Abenteuer“, fasst Kristjan Järvi zusammen.

Ein Orchester der Innovationen und Einheit

Die Geschichte des Baltic Sea Philharmonic begann 2008 auf der Ostseeinsel Usedom als Thomas Hummel, Intendant des Usedomer Musikfestivals die Idee hatte, Musiker aus Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Russland und Schweden in einem Orchester zu vereinen. Für seine Aufführungen und die kraftvolle Botschaft der Einheit in einer historisch geteilten Region gefeiert, spielt das Baltic Sea Philharmonic seit jeher in den renommiertesten Konzertsälen Europas und darüber hinaus, wie u. a. dem Mariinsky in St. Petersburg, der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und in der Oper Dubai. Weltstars der Klassik von Julia Fischer, Jonas Kaufmann, Kurt Masur oder Gidon Kremer bis hin zu Popbands wie Bastille traten mit dem Orchester auf. Die Europäische Kulturstiftung „Pro Europa“ ehrte das Ensemble 2015 mit dem prestigeträchtigen Europäischen Kulturpreis. Mit der wachsenden internationalen Bedeutung des Orchesters, erweiterten sich auch die Education-Projekte zur Professionalisierung von Musikern.

Fortlaufend begeistern das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi mit innovativen Konzertprogrammen wie „Waterworks“, „Nordic Pulse“, „Midnight Sun“, „Divine Geometry“ oder „Nordic Swans“, die Musiker und Zuschauer gleichermaßen in neue Welten eintauchen lassen.

Die stetig wachsende Diskografie des Orchesters mit Kristjan Järvi umfasst drei, von Kritik und Publikum hochgelobte Aufnahmen für Sony Classical. Das erste Album, „The Ring: An Orchestral Adventure“, ein Arrangement für Orchester von Wagners Ring-Zyklus, wurde 2016 veröffentlicht. Eine Aufnahme mit dem Orchester und dem Schweizer Geiger David Nebel mit Strawinskys Violinkonzert, 2020 veröffentlicht, war für die ICMA Classical Music Awards 2021 in der Kategorie „Konzerte“ nominiert. Ebenfalls 2020 veröffentlichte Sony Classical „Sleeping Beauty“, die innovative Bearbeitung des weltbekannten Balletts als dramatische Sinfonie durch Kristjan Järvi. Das Baltic Sea Philharmonic und David Nebel nahmen auch Järvis erhebendes Stück „Aurora“ für das 2020 erschienene Album „Nordic Escapes“ des Dirigenten-Komponisten auf, das bei BMG/ Modern Recordings veröffentlicht wurde. Das neue Max Richter-Album EXILES, aufgenommen mit dem Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi, erschien im August 2021 als Labeldebüt auf Deutsche Grammophon. Der britisch-deutsche Komponist entschied sich für das Baltic Sea Philharmonic, wegen der offenen, grenzenlosen und verbindenden Natur des Orchesters. „Sie engagieren sich für Musik und Gesellschaft und verbinden Menschen, die rund um die Ostsee leben, was natürlich auch ehemalige westeuropäische Länder und ehemalige osteuropäische Länder einschließt“, sagte er. „Das Orchester hat eine explizite soziale Dimension, die mir wirklich wichtig erschien.

Ein Ensemble für die digital Ära umarmt die Zukunft

Als die Coronapandemie Live-Auftritte im Jahr 2020 unmöglich machte, reagierte das Baltic Sea Philharmonic mit innovativen digitalen Projekten, die Musiker und Musikfans in Europa und der ganzen Welt miteinander verbinden. „Musical Chain, das im Juli 2020 startete, führt das Konzept des virtuellen Orchesters in eine völlig neue Richtung und bringt Musiker des Orchesters mit anderen Künstlern und kreativen Mitstreitern zusammen.

Das Projekt hat 2020 vier auffallend originelle Musik-Remix-Videos hervorgebracht: „Midnight Mood“, basierend auf Griegs „Morgenstimmung“ aus seiner Peer Gynt-Suite Nr. 1, „Beethoven’s Twilight“, inspiriert von Beethovens fünfter Sinfonie, „Ascending Swans“, auf Sibelius‘Lobgesang“ aus der „Schwanenweiß“-Suite aufbauend; und „Nutty Christmas“, eine weihnachtliche Interpretation von TschaikowskysDer Nussknacker“. Für die Videos nahmen die Musiker des Baltic Sea Philharmonic zu Hause Tonspuren auf und filmten sich in stimmungsvollen Landschaften. Kristjan Järvi mischte den Sound und ein professionelles Videoproduktionsteam bearbeitete die Videos, die auf den Social-Media-Kanälen des Orchesters schließlich veröffentlicht wurden. Mit der Doppelveröffentlichung von „Midnight Sun“ im August 2021 als Musikvideo und als Single wird die „Musical Chain“-Reihe erstmals auch als Audiotrack auf dem Label BMG/Modern Recording publiziert. Weitere Audio-Tracks des „Musical Chain“-Videos erscheinen bis Ende des Jahres auf dem estnischen Label nEscapes.

Das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi sind außerdem in der Amazon Prime Video-Dokumentation „ReOrchestrated “ über die Orchesterprojekte der britischen Popband Bastille zu sehen. Der Film, der im Februar veröffentlicht wurde, enthält Aufnahmen vom überaus erfolgreichen Wohltätigkeitskonzert des Baltic Sea Philharmonic mit Bastille in der Elbphilharmonie Hamburg im Januar 2020. Im Januar 2021 veröffentlichte Amazon Music die Single „Warmth ReOrchestrated“, die live während des Auftritts in der Elbphilharmonie aufgenommen wurde.

Mit einem begeistert aufgenommenen Debüt beim prestigeträchtigen Internationalen George-Enescu-Festival in Bukarest feierten das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi ihre Rückkehr auf die Konzertbühne. In zwei kontrastreichen Programmen arbeitete das Orchester zum ersten Mal mit der weltbekannten Pianistin Maria João Pires und einer der führenden Violinistinnen Viktoria Mullova zusammen. Daran anschließend ging das Orchester auf gefeierte Europatournee mit dem neuen Programm „Nordic Swans“ und brachte das von Schwänen inspirierte Konzertprogramm nach Italien, Slowenien, Deutschland und Polen. Weitere „Nordic Swans“-Konzerte folgen im März 2022 in Antwerpen und Berlin.

Registrieren Sie sich jetzt und sichern sich damit ein exklusives Vorkaufsrecht.